Tanja Vogt Gründerin von Sternenmama-Rituale

Über mich

Ich bin Tanja Vogt und selbst eine Sternenmama von 4 Sternenkindern. Mein erstes Sternenkind, Luca, wurde 2008 in der 16. SSW geboren. Dieses Erlebnis und die darauf folgenden Fehlgeburten haben mein Leben sehr stark geprägt. Nicht im negativen, sondern im positiven Sinne. Natürlich habe ich auch sehr stark und sehr intensiv getrauert. Aber gerade diese Trauerzeit hat mich immer mehr zu der Person werden lassen, die ich heute bin.

Das Thema Verlust begleitete mich schon während meiner Kindheit. Meine Mutter ist verstorben als ich 13 Jahre alt war. Zu der Zeit war es mir aber überhaupt nicht möglich, mich mit der Trauer auseinanderzusetzen, sondern es ging damals nur ums überleben und irgendwie weiter machen. Meine erste richtige Erfahrung mit dem Thema Trauer und Schmerz kam dann mit Anfang 20 als ich auf meinem ersten spirituellen Workshop war. Danach ging der Weg immer weiter und ich wollte immer mehr wissen, da sich für mich dadurch vieles wieder so vertraut und bekannt angefühlt hat und ich mich vor allem verstanden gefühlt habe.

2005 entdeckte ich Kundalini Yoga. Ich hatte in der Zeit einen ziemlich herausfordernden Job und war mit Anfang 30 bereits in meiner ersten Führungsrolle tätig. Da ich aber auch schon immer sehr feinfühlig und sensitiv bin, war ich damit auch ein wenig überfordert und habe deshalb einen Ausgleich gesucht um besser mit der neuen Rolle und all dem Stress umzugehen. So landete ich in meiner ersten Yogastunde. Anfangs war es sehr befremdlich, dass dort so viel gesungen wurde, doch schon bald merkte ich, wie kraftvoll genau diese Mantren auch sind. Durch diese und weitere Erfahrungen konnte ich tatsächlich viel leichter mit meiner Aufgabe im Job und all den damit verbundenen Herausforderungen umgehen und weiterhin auch authentisch bleiben in meinem Tun und Handeln.  

Ich habe mich dann auch recht schnell dazu entschieden selbst die Ausbildung zur Kundalini Yogalehrerin zu beginnen. 2006 startete die sehr intensive Ausbildung und seit 2007 unterrichte ich selbst und bis heute erfüllt mich noch jede einzelne Stunde. 

Die Yogaausbildung war sehr intensiv und hier lernte ich viele unterschiedliche Techniken kennen, die mich immer auch selbst wieder durch weitere Schichten von Blockaden in meinem Inneren gebracht haben. 

Als dann 2008 zuerst die Schwangerschaft und dann aber die sehr schmerzvolle Erfahrung der Fehlgeburt in mein Leben kam, war es, als ob ich meine eigene Geburt durchleben würde. Ich war danach nicht mehr die, die ich vorher war. 

Damit umzugehen, war nicht einfach. Ganz im Gegenteil. Aber ich wusste, dass ich auf dem Weg bleiben muss und es kein zurück mehr geben kann. Deshalb habe ich mir Unterstützung gesucht und viele unterschiedliche Seminare und Weiterbildungen besucht, die mir dabei geholfen haben, mit all dem tiefen Schmerz in mir umzugehen und dabei auch zu erkennen, dass nichts daran falsch ist und vor allem ich selbst nicht falsch bin. Das war alles kein leichter und einfacher Weg, doch ich wusste, es gibt keinen anderen und es wird sich lohnen, diesen Weg so auch zu gehen. 

Natürlich bin ich auch heute noch auf meinem Weg und weiß mehr den je, was das Zitat: Der Weg ist das Ziel - bedeutet. 

Was ich aber auf meinem Weg für mich heilen durfte, ist die tiefe Wunde, dass ich keine Kinder haben werde in diesem Leben und somit auch keine Mutter bin und meine Schwiegermutter von mir keine Enkel bekommen wird. Dass die Linie bei mir aufhört. Ich habe erkannt, dass es etwas anderes dafür gibt. Eine andere Aufgabe, die ich übernehmen darf. Eine Aufgabe, die damit zu tun hat, was ich alles erfahren habe und was ich daraus an andere weitergeben darf. 

Und genau aus diesem Grund habe ich mich jetzt im Jahr 2020 entschieden, diesen Weg zu gehen und mich stark zu machen für das Thema Fehlgeburt, dass es endlich kein Tabuthema mehr ist. Und, dass alle Betroffenen eine Möglichkeit für Unterstützung bekommen können. Eine Unterstützung in Form von Begleitung während der Trauerphase, eine Idee für ein Ritual kurz nach der Fehlgeburt oder auch noch Jahre danach und noch viele andere Inspirationen und Impulse. Außerdem soll hier auch ein Netzwerk entstehen, damit Betroffene direkt wichtige Informationen erhalten und nicht lange suchen müssen. 

Für alle, die sich noch dafür interessieren, welche Weiterbildungen und welchen Arbeitshintergrund ich habe, hier eine kurze Auflistung der relevantesten:

- 2007 Kundalini-Yoga Lehrerin 3H0 (KRI-zertifiziert)
- 2010 Hypnosystemische Ausbildung zum Coach, Trainerin und 
  Teamentwicklerin 
- Weiterbildungen im Bereich Mediation, Konfliktmanagement und 
  Kommunikation (im Bereich Leadership)
- Seminare im neurowissenschaftlichen Bereich (u. a. Neuroleadership)
- Jahrestraining zur inneren Kind Heilung und Traumaarbeit (angelehnt 
  an die Arbeit von Chuck Spezzano und Krishnananda)
- viele verschiedene Yoga-Seminare und Workshops 

Ich selbst bin seit vielen Jahren u. a. als Führungskraft tätig, sowie auch
als Coach und Trainerin und hier vor allem in der Führungskräfteentwicklung, Talentmanagement, Teamentwicklung sowie Konflikt- und Change-Management. In allen meinen Arbeitsthemen geht es immer um den Menschen und seine Persönlichkeit und was er tun kann, um in sein volles Potential zu kommen.